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Bericht über die Skegness-Fahrt 2015

Lebendige Städtepartnerschaft
Skegness-Fahrt vom 23.07 – 28.07.2015
Mit einem komplett ausgebucht Bus ging es am Donnerstag über Holland nach Skegness. Unterwegs ein deftiges Frühstück. Von Calais aus durch den Eurotunnel, der ganze Bus mit Insassen in einem Eisenbahnwaggon, ca. 40m tief unter dem Meeresboden.
In Dover angekommen ging es dann auf der linken Straßenseite weiter. Eine verpasste Abfahrt und ein Zwischenstopp sorgte dafür, dass die Teilnehmer erst mit 4 Stunden Verspätung von den englischen Freunden aus Skegness in Empfang genommen und in ihre Quartiere begleitet werden konnten. Die meisten Mitfahrer waren in kleinen, typisch englischen Hotels untergebracht, in denen sie morgens - auch wiederum typisch englisch – unter anderem mit scrambled eggs, red beans und orange jam  verwöhnt wurden.
Am Freitag stand der Besuch der alten Hafenstadt Louth auf dem Programm. -  sehenswert die Kirche aus dem 16. Jahrhundert. Wolle war lange der Exportschlager dieser Stadt. Ein kleiner Markt lud Neugierige zu einem kleinen Rundgang ein.
Die Rückfahrt ging über die Küstenstadt Mablethorpe, wo die Teilnehmer sich an dem ausgedehn­ten Strand beim Bau von Sandburgen versuchten. Das Wetter war typisch englisch. Es gab dann einen Empfang durch den Bürgermeister von Skegness in einerGaststätte. Bei dieser Gelegenheit wurde auch ein Schreiben der Bad Gandersheimer Bürgermeisterin Franziska Schwarz vorgetragen, die sehr bedauerte, nicht dabei sein zu können, aber ihren Besuch in Skegness bei der nächsten Ge­legenheit ankündigte und den Bürgermeister von Skegness in die Roswitha-Stadt einlud.
Am Samstag ging es dann zunächst zu einer Glasmanufaktur nach King’s Lynn. In der Caithness Glass Company konnten allerlei Gegenstände erworben werden - von Murano-Glas über Spiegel hin bis zu schaurigen Tassen. Es folgte dann ein Highlight der Reise – Schloss Sandringham dem Wintersitz der Queen, aber auch – ganz aktuell - als der Ort, wo der Thronfolger William mit seiner Frau Kate ihre Kinder aufziehen wollen. Schloss Sandringham.2Abgeschirmt vom Touristenrummel lebt die königliche Familie in einem Cottage wenige Kilometer vom eigentlichen Schloss entfernt. Das Hauptgebäude selbst wird aber immer wieder für königliche Events gesperrt. Das Schloss wurde ursprünglich im 13. Jh. erbaut. Im Inneren geben Gegenstände einen Einblick in das Leben der königlichen Familie. Die ausgedehnten Gärten laden zum Flanieren ein und ein Souvenirshop mit Café tragen zum Wohlfühlen bei. Auf der Rückreise luden die englischen Gastgeber zu einem Abendessen in Boston ein. Der Renner waren „Fish and Chips“, eine Mahlzeit, die man wohl nur in England traditionell auf diese Weise zubereitet bekommt.
Der Sonntag begann dann mit einem Besuch auf einem Pferdehof. Freiwillige Helfern haben sich hier zur Aufgabe gemacht, schlecht behandelten und ausgestoßenen Tieren eine Bleibe zu geben. Zu jedem Pferd gab es zum Teil ergreifende Storys.
Dann kam der Regen! Das für den Nachmittag geplante Gartenpicknick fiel ins Wasser und wurde kurzerhand in ein Museum verlegt. In der Village Church Farm wurden alle mitgenommen in die Vergangenheit der Region: Inmitten alter Häuser (aus den Zeiten von König Georg III bis Königin Viktoria) wurden alle in alte Zeiten versetzt. Unmengen von Häppchen – gereicht von den englischen Gastgebern - ,Akkordeonklänge, Schauspieler in viktorianischen Kleidern und Ansprachen sorgten für Ersatz, der besser nicht hätte sein können.
Am Sonntagabend und Montagvormittag war dann Freizeit: Shopping in Skegness, kleine Wanderungen am Strand oder Kneipenbesuche, usw.
Montagnachmittag wurde im Zentrum der Stadt mit Beteiligung des Bürgermeisters und vielen Partnerschaftsfreunden eine deutsche Eiche gepflanzt als Erinnerung an die ehemaligen Bad Gandersheimer Persönlichkeiten innerhalb der „Twinning“: Elizabeth Sälzer und Hermann Vogel. Begleitet von schönen Melodien - gespielt von der Silverband, die Bad Gandersheim im letzten Jahr noch besucht hatte - gelang eine würdige Gedenkveranstaltung. Im Anschluss daran besuchten alle eine Ausstellung Gandersheimer Künstler, die im Embassy Theatre initiiert vom Kunstkreis Brunshausen eröffnet wurde. Sie wird für weitere 4 Wochen dort zu sehen sein.
Am Abend dann ein Dinner!! Wieder einmal eingeladen von den englischen Gastgebern erwartete die Teilnehmer im 4. Stock eines zentralen Gebäudes mit herrlichem Ausblich auf die See ein mehrere Gänge-Menu vom Feinsten . Abgerundet wurde das Ganze von einer Tombola bei der die Herren Damentaschen, Antialkoholiker Wein oder Erwachsene Kinder­spielzeug und vieles mehr gewinnen konnten.

Eigentlich war der Aufenthalt zu kurz. Darüber tröstete dann auch bei der Rückfahrt nicht ein meh­rere Gänge-Menü in Bergues bei den Schti’s (Nordfrankreich) oder die interessante Fahrt mit der Fähre hinweg.

Bleibt nur zu hoffen, dass sich Ähnliches wiederholen lässt. Weitere Informationen erteilt Herr Braun  05382/3511.


 

 

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